Zu Bo gibts eine Geschichte, die traurig beginnt und ein Happy-End hat. Ich gab einen sowohl optisch als auch charakterlich
vielversprechenden Welpen an Leute ab, die ich für nett und kompetent hielt. Aber man kann den Menschen nur vor den Kopf
schauen und so kam es, daß Bo mit 13 Monaten wieder bei uns war. Er hatte inzwischen einiges gelernt - allerdings nicht das,
was ein Hund lernen sollte. Er kannte kein Kommando, kaum seinen Namen, aber er war ausgesprochen aggressiv und biß ohne
Vorwarnung zu, sobald ihm jemand zu nahe kam. Welche Erfahrungen ihn dazu brachten, so zu reagieren - die Leute, die es
wissen, schweigen darüber. Es hat 2 Monate gedauert, ehe er mir vertraute. Innerhalb der Familie war er ab diesem Zeitpunkt
dann ein angenehmer Hund. Für mich stand aber fest, daß er nicht mehr als Familiehund gehalten werden kann. Und so bot ich
ihn dem Bundesgrenzschutz an. Er bestand den Eignungstest, absolvierte mit Erfolg seine "Probezeit" und die
Gesundheitsuntersuchung (HD A, ED 0, OCD frei, Spondylose frei, Blut, Leber, Nieren i.O.). Mit 2 1/2 Jahren legte er beim
BGS seine Prüfung mit "Sehr Gut" ab, worauf ich sehr stolz bin. Zu seinem Hundeführer hat er eine gute Beziehung. Ich habe
ihn bis jetzt 2 x dort besucht. Bo hat bei den Grenzern seine Arbeit, er ist ausgelastet und macht einen zufriedenen Eindruck.